Über Franziska Waked

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Dürfen wir vorstellen: Gepardin „Rosi“

Der Zoo Neuwied freut sich über tierischen Zuwachs: Bereits Mitte April ist das Gepardenweibchen „Rosi“ in den größten Zoo von Rheinland-Pfalz eingezogen. Die junge Katze wurde im September 2024 im Allwetterzoo Münster geboren und soll künftig gemeinsam mit dem neun Jahre alten Gepardenkater „Sikio“, der seit 2019 in Neuwied lebt, für Nachwuchs sorgen. Nach einem schweren Jahr für die Gepardenhaltung blickt das Zoo-Team damit wieder optimistisch in die Zukunft. Im Herbst vergangenen Jahres mussten der Kater „Chomo“ und die Katze „Lianne“ aufgrund verschiedener Krankheitsbilder eingeschläfert werden. Anders als bei vielen anderen Großkatzen können Geparden nicht dauerhaft gemeinsam gehalten werden. „Bei Geparden ist es so, dass die Weibchen Einzelgängerinnen sind, die ein festes Revier haben, während die Männchen allein oder im Bruderverband umherstreifen. Trifft ein Kater auf eine Katze, kommt es zunächst zu einer Verfolgungsjagd. Nur wenn er sie einholt, kommt es zur Paarung. Diese Jagd ist ein natürlicher Fitnesstest – ohne sie bekommt die Katze gar keinen Eisprung“, erklärt Katharina Meise, Tierpflegerin im Raubtierrevier. Deshalb lebt „Rosi“ im Zoo zunächst auf einer eigenen Anlage. Erst wenn sich Kater und Katze zunächst hören, sehen und riechen konnten und gegenseitiges Interesse zeigen, werden sie gemeinsam auf eine [...]

Dürfen wir vorstellen: Gepardin „Rosi“2026-07-02T11:23:32+02:00

Sommerferien bieten Spaß für die ganze Familie

Die Sommerferien stehen vor der Tür und der Zoo Neuwied bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen erlebnisreichen Ferientag. Während viele Besucher bei den warmen Temperaturen nach Abkühlung suchen, machen es die tierischen Bewohner des größten Zoos in Rheinland-Pfalz genauso. Besonders gern nutzt der Sibirische Tiger Ivo an heißen Tagen sein Wasserbecken. Auch bei den Rosaflamingos und den Capybaras, den größten Nagetieren der Welt, spielt Wasser eine wichtige Rolle. Wer die Tiere aufmerksam beobachtet, kann viele spannende Verhaltensweisen entdecken und erfährt ganz nebenbei Interessantes über ihre Lebensweise und Anpassungen an unterschiedliche Lebensräume. Passend dazu sind in den Sommerferien wieder die kleinen „Zoodetektive“ gefragt. Jedes Kind erhält an der Kasse kostenlos einen Detektivbogen mit kniffligen Fragen rund um die Tiere des Zoos. Mit offenen Augen geht es anschließend durch den größten Zoo von Rheinland-Pfalz, denn viele Antworten lassen sich mithilfe der Tierbeschilderungen finden. Der ausgefüllte Fragebogen kann am Ausgang in einen Briefkasten eingeworfen werden. Nach den Sommerferien werden die Gewinner ausgelost und schriftlich benachrichtigt. Als Hauptpreis winkt eine Familienjahreskarte für den Zoo Neuwied. Darüber hinaus gibt es Freikarten und weitere attraktive Gewinne aus dem Zoo-Shop zu gewinnen. Neben dem Ferienrätsel bietet die Zooschule in diesem Sommer erstmals einen [...]

Sommerferien bieten Spaß für die ganze Familie2026-06-29T18:48:25+02:00

Strahlende Augen bei der diesjährigen Dreamnight

Mit dem Ende der regulären Öffnungszeit begann im Zoo Neuwied am 12. Juni 2026 wieder ein ganz besonderer Abend: Zur diesjährigen „Dreamnight at the Zoo“ waren Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen gemeinsam mit ihren Familien eingeladen, den Zoo in entspannter Atmosphäre zu erleben. Die internationale Veranstaltung findet jedes Jahr in mehr als 250 zoologischen Einrichtungen weltweit statt und ermöglicht Familien, für die ein gewöhnlicher Zoobesuch oft mit besonderen Herausforderungen verbunden ist, unbeschwerte Stunden in außergewöhnlicher Umgebung. „Die Kinder werden über Einrichtungen wie Förderschulen, heiltherapeutische Zentren, Kindertagesstätten oder Kliniken eingeladen. Dabei wechseln wir jedes Jahr die Einrichtungen, damit möglichst viele Familien aus der Region die Gelegenheit erhalten, an der Dreamnight teilzunehmen“, erklärt Franziska Waked, Leiterin der Zooschule. „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel Freude dieser Abend den Kindern und ihren Angehörigen bereitet. Die entspannte Atmosphäre und die vielen glücklichen Gesichter machen die Dreamnight jedes Jahr zu etwas ganz Besonderem.“ Um die 600 Gäste folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, den Zoo nach Schließung in aller Ruhe zu erkunden. Damit alle Besucherinnen und Besucher die zahlreichen Angebote ohne Gedränge genießen konnten, wurde die Teilnehmerzahl bewusst begrenzt. Das Abendprogramm bot eine [...]

Strahlende Augen bei der diesjährigen Dreamnight2026-06-18T09:50:31+02:00

Wenn Artenschutz sichtbar wird: Artenschutzfest am 28. Juni

Artenschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben moderner Zoos. Wie vielfältig diese Arbeit ist und welche Organisationen sich darüber hinaus für den Schutz bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume einsetzen, können Besucher beim Artenschutzfest im Zoo Neuwied am Sonntag, 28. Juni 2026, von 10 bis 17 Uhr entdecken. An zahlreichen Informationsständen präsentieren verschiedene Partner ihre Arbeit und stehen für Fragen zur Verfügung. Der NABU Neuwied informiert über regionale Naturschutzprojekte und Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Die Wildtierpflegestation Koblenz gibt Einblicke in ihre tägliche Arbeit mit verletzten und hilfsbedürftigen Wildtieren und wie man vorgeht, wenn man ein solches Tier gefunden hat. Mit dabei ist außerdem das Mosellum in Koblenz. Die Mitarbeiter informieren über ihre Arbeit rund um die heimische Fischwelt und bringen verschiedene Präparate mit, die spannende Einblicke in die Artenvielfalt der Gewässerregion ermöglichen. Auch die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) ist mit einem Infostand vertreten und berichtet über ihre internationalen Artenschutzprojekte, von denen der Zoo Neuwied mit Hilfe des Artenschutz-Euros Projekte in Südamerika z.B. für das Pakarana unterstützt. Das Hauptzollamt Koblenz ist auch mit von der Partie und zeigt eindrucksvolle Anschauungsstücke aus dem Bereich Artenschutz und Artenschutzkriminalität. Zu sehen sind unter anderem Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände [...]

Wenn Artenschutz sichtbar wird: Artenschutzfest am 28. Juni2026-06-12T10:04:53+02:00

Seltene Alaotra-Halbmakis angekommen

Der Zoo Neuwied begrüßt eine zoologische Besonderheit: Erstmals leben dort zwei Alaotra-Halbmakis – eine der seltensten und am stärksten bedrohten Primatenarten der Welt. Die beiden anderthalb Jahre alten Brüder stammen aus dem niederländischen ZooParc Overloon. „Mit den Alaotra-Halbmakis zeigen wir eine Tierart, die selbst viele Zoo-Fachleute noch nie live gesehen haben“, erklärt Zookurator Florian Bonenkamp. „Dass wir die erste und bislang einzige Haltung dieser Art in Deutschland übernehmen dürfen, ist für uns etwas ganz Besonderes und gleichzeitig eine große Verantwortung.“ Die Tiere haben ihr neues Zuhause im umgebauten Bereich des Menschenaffenhauses bezogen, in dem zuvor Kaiserschnurrbarttamarine untergebracht waren. Aktuell gewöhnen sich die Halbmakis Schritt für Schritt an ihre Innen- und Außenanlagen. Alaotra-Halbmakis, auch Alaotra-Bambuslemuren genannt, gelten laut der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als „critically endangered“, also vom Aussterben bedroht. Sie zählen zu den 25 am stärksten gefährdeten Primaten weltweit. Der Name „Alaotra-Bambuslemur“ ist dabei eigentlich irreführend: Zwar fressen die Tiere auch Bambus, ihre Hauptnahrung im natürlichen Lebensraum besteht jedoch aus Schilf und Papyrus. Im Zoo besteht der Speiseplan hauptsächlich aus verschiedenem Laub und Chicorée. Die kleinen Primaten sind strenge Endemiten und kommen ausschließlich am Alaotra-See auf Madagaskar vor. Mit etwa 250 Quadratkilometern offener Wasserfläche [...]

Seltene Alaotra-Halbmakis angekommen2026-05-29T10:11:40+02:00

Lernen, staunen, Fragen stellen: Der neue „Tierische Stundenplan“

Im Zoo Neuwied gibt es seit dieser Woche ein neues tägliches Besucherprogramm: der „Tierische Stundenplan“. Mit mehreren wechselnden Programmpunkten pro Tag wird das bisherige Angebot erweitert und bietet den Besuchern künftig noch mehr spannende Einblicke in die Arbeit mit den Tieren. Bislang fanden täglich drei kommentierte Fütterungen statt. Ab sofort erwartet die Besucher an jedem Tag ein abwechslungsreiches Programm mit vier festen Terminen um 11:30 Uhr, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr. In den rheinland-pfälzischen Ferien wird das Angebot sogar um einen zusätzlichen Termin erweitert. Inhaltlich reicht der „Tierische Stundenplan“ von Tierpfleger-Sprechstunden über Tierbeschäftigung – auch bekannt als Behavioural Enrichment – bis hin zu Trainings mit verschiedenen Tierarten. Bei den Tierpfleger-Sprechstunden erfahren die Besucher Wissenswertes über die jeweiligen Tiere aus erster Hand und haben die Möglichkeit, Fragen direkt an die Tierpfleger zu stellen. Die Tierbeschäftigung zeigt, wie wichtig Abwechslung und geistige Auslastung für moderne Zootierhaltung sind, während beim Training spannende Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Tier und Tierpfleger gegeben werden. Da die Inhalte täglich wechseln, lohnt sich der Besuch auch für Jahreskartenbesitzer immer wieder aufs Neue. „Wir möchten unseren Gästen bei jedem Zoobesuch etwas anderes bieten und gleichzeitig zeigen, wie vielseitig die Arbeit in [...]

Lernen, staunen, Fragen stellen: Der neue „Tierische Stundenplan“2026-06-02T12:41:54+02:00

Junge Flamingos verstärken das „Empfangskomitee“

Es gibt Neuzugänge in der Flamingogruppe im Zoo Neuwied: Sechs junge Rosaflamingos sind aus dem Tierpark Erfurt nach Neuwied umgezogen. Die drei Männchen und drei Weibchen schlüpften dort im Sommer 2025. Noch tragen die jungen Vögel nicht das kräftige Rosa, für das ihre Art bekannt ist. Flamingoküken schlüpfen zunächst mit grauem Gefieder und entwickeln ihre typische Färbung erst nach und nach. „Viele Besucher sind überrascht, dass junge Flamingos anfangs eher unscheinbar aussehen“, erklärt Zoopädagogin Eva Fritsch. „Das typische Rosa entsteht erst mit der Zeit über die Nahrung.“ Verantwortlich dafür sind sogenannte Carotinoide – natürliche Farbstoffe, die über die Nahrung aufgenommen und im Gefieder eingelagert werden. Besonders kleine Krebstiere wie Salinenkrebse enthalten große Mengen dieser Farbstoffe. Rosaflamingos sind trotz ihres exotischen Aussehens auch in Europa heimisch. Große Kolonien leben unter anderem in Südfrankreich sowie in Spanien und Italien. Die Tiere sind an flache stehende Gewässer angepasst. Ihr speziell geformter Schnabel funktioniert wie ein Sieb, mit dem sie kleinste Nahrungsteilchen aus dem Wasser filtern. Auch im Zoo zeigt sich dieses besondere Fressverhalten. Die Flamingos erhalten spezielles Futter in Form von Schwimmpellets, die alle wichtigen Nährstoffe sowie Carotinoide enthalten. Die Flamingoanlage direkt hinter dem Zooeingang zählt seit Jahren [...]

Junge Flamingos verstärken das „Empfangskomitee“2026-06-02T12:39:05+02:00

Drei Emu-Küken im Zoo Neuwied geschlüpft

Im Zoo Neuwied gibt es erfreulichen Nachwuchs: Anfang März sind drei Emu-Küken geschlüpft. Das Geschlecht der Jungvögel ist derzeit noch unbekannt und kann erst später mittels DNA-Analyse aus einer Federprobe bestimmt werden. Besonders schön: Eine erfolgreiche Nachzucht bei den Emus liegt im Zoo Neuwied bereits über fünf Jahre zurück. Die Küken leben auf der rund 3,5 Hektar großen Australienanlage des Zoos, die sie sich mit Östlichen Grauen Riesenkängurus und Bennettkängurus teilen. Insgesamt umfasst die Emu-Gruppe aktuell neben den Küken sechs erwachsene Tiere, jeweils drei männliche und drei weibliche. Bei Emus übernimmt – anders als bei vielen anderen Vogelarten – das Männchen die komplette Brutpflege. Über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten bebrütet der Hahn die gut getarnten, dunkelgrünen Eier im Gras. Während dieser Zeit frisst und trinkt er kaum und zehrt von zuvor angelegten Fettreserven. Auch nach dem Schlupf bleibt die Aufzucht seine Aufgabe: Rund sechs Monate lang kümmert sich der Hahn allein um die Küken. „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welcher Hingabe die Emu-Hähne ihre Rolle als alleinerziehende Väter übernehmen“, berichtet Tierpflegerin Julia Völkel. „Unsere drei Küken sind gesund und munter unterwegs. Ihre gestreifte Zeichnung erinnert ein wenig an Frischlinge und [...]

Drei Emu-Küken im Zoo Neuwied geschlüpft2026-06-02T12:37:41+02:00

Pinguin-Aktionstag und Familienfest im Zoo

Der Zoo Neuwied lädt im April und Anfang Mai zu zwei besonderen Veranstaltungen ein. Organisiert und geplant von der Zooschule, erwarten die Besucher spannende Themen, informative Einblicke und zahlreiche Mitmachaktionen für die ganze Familie. Am 25. April von 13 bis 17 Uhr findet der Pinguin-Aktionstag statt und es steht alles im Zeichen des Humboldtpinguins. Diese Pinguinart lebt an der Pazifikküste in Peru und Nordchile entlang des namensgebenden, kalten Humboldtstroms. Auf der Roten Liste der IUCN wird der Humboldtpinguin als gefährdet geführt. Zu den größten Bedrohungen zählen die Bejagung, die Überfischung – und damit der Verlust wichtiger Nahrungsquellen – sowie der Abbau von Guano, wodurch den Tieren geeignete Brutplätze verloren gehen. Am Infomobil der Zooschule direkt an der Pinguinanlage können Besucher anhand von Präparaten und anschaulichen Materialien mehr über diese besondere Tierart erfahren. Ergänzt wird das Angebot durch Mitmachaktionen: Kinder können Pinguin-Buttons basteln oder spielerisch ausprobieren, wie sich Pinguine watschelnd fortbewegen. Auch welche anderen Pinguinarten es noch gibt und wo diese vorkommen, steht auf dem Programm. Eine knappe Woche später folgt am 1. Mai von 10 bis 17 Uhr das große Familienfest im Zoo. Unter dem Motto „Natur vor der Haustür“ sind im gesamten Zoogelände verschiedene [...]

Pinguin-Aktionstag und Familienfest im Zoo2026-06-02T12:57:05+02:00

Rote Neuzugänge bringen Farbe ins Spiel

Gleich zwei neue Vogelarten sorgen seit Kurzem für farbenfrohe Akzente im Zoo Neuwied: Rotschulterenten und Rote Sichler sind in die Anlage gegenüber der Löwen, neben den Capybaras, eingezogen. Sie teilen sich das Gehege mit einem Pärchen der Nacktgesichtshokkos. Ein Geschwisterpärchen Rotschulterenten, beide 2025 in der Stuttgarter Wilhelma geschlüpft, hat im größten Zoo von Rheinland-Pfalz ein neues Zuhause gefunden. Die zierlichen Enten stammen aus Südamerika und leben dort paarweise an Gewässern. „Besonders auffällig ist das Männchen: Es besitzt rotbraune Schultern und eine rosafarbene Brust mit dunklen Punkten“, erklärt der für diese Vögel zuständige Tierpfleger Jonas Feinkohl. „Das Weibchen hingegen zeigt sich schlichter – einfarbig braun mit markanter weißer Gesichtszeichnung.“ Rotschulterenten sind nicht nur gute Schwimmer, sondern auch geschickte Kletterer. Häufig ruhen sie auf Ästen in Bäumen, wobei ihnen lange Zehen und kräftige Krallen Halt geben. Auch zur Brut ziehen sie sich in luftige Höhen zurück: In Baumhöhlen legt das Weibchen sechs bis zwölf Eier und bebrütet diese etwa vier Wochen lang. Nach dem Schlupf beteiligt sich auch der Erpel an der Aufzucht der Jungtiere. Die Nahrung der Tiere besteht überwiegend aus Wasserpflanzen, Samen und Insekten, die sie gerne gründelnd aufnehmen. Charakteristisch ist zudem ihre enge Paarbindung [...]

Rote Neuzugänge bringen Farbe ins Spiel2026-06-02T12:49:43+02:00
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